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«Geschichte der Schule Marienberg von Schulleiter Josef Burdich 1654 Unter der Priorin Margareta Theresia von Nickel gründeten die Schwestern vom ...»

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Geschichte der Schule Marienberg

von Schulleiter Josef Burdich

1654 Unter der Priorin Margareta Theresia von Nickel gründeten die Schwestern vom Heiligen

Grabe (Sepulkrinerinnen) zwischen Hymgasse und Brückgasse ein Kloster. Gegen Entgelt

erteilten sie Töchtern höherer Stände Privatunterricht.

1802 Auflösung dieses Klosters im Zuge der Säkularisierung

1805 Unter Napoleon wird die Kapelle Marienberg, erbaut 1462, der evangelischen

Kirchengemeinde Neuss zugesprochen.

1807 Seit diesem Jahr besteht ein Institut mit angeschlossenem Pensionat, geleitet von einer Mademoiselle Schotten, in dem jungen Mädchen (ein Bericht von 1826 spricht von "erwachsenen Töchtern") Elementarwissen in Rechnen, Schreiben, Geographie und Naturkunde sowie in der deutschen und französischen Sprache vermittelt wurde.

Der Französischunterricht darf nicht zur Annahme verleiten, es handelte sich hier um eine höhere Schule, da Französisch in den von den Franzosen damals besetzten Rheinlanden obligatorisch war. Hauptfach war die Handarbeit, wobei man Unterschiede machte zwischen Handarbeiten für das bürgerliche Leben und Handarbeiten für die gebildeten Stände.

1814 Ein Bericht aus diesem Jahr nennt für diese Anstalt die Zahl von etwa 25 Töchtern von Neusser Bürgern und 15 Pensionärinnen (also auswärtigen Schülerinnen aus der Umgebung, die in der Schulzeit in der Schule Kost und Logis nahmen).

1826 Die Annalen zu diesem Jahr vermelden, dass die damalige Leiterin der Schule Abels, Nachfolgerin der Mademoiselle Schotten, freiwillig die Bildungsanstalt auflöste.

1830 Auf Betreiben von Bürgermeister, Stadtrat und Schulkollegium wird erneut eine Schulanstalt für Töchter aus den höheren und mittleren Ständen errichtet, welche an die Elementarschule anschloss. Diese Schule übernahm später selbst den Elementarunterricht, da auch jüngere Schülerinnen aufgenommen wurden.

Von der Stadt wurde diese Schule, die an der Quirinusstraße lag, mit jährlich 150 Talern unterstützt, das bedeutete etwa 5% der jährlichen städtischen Aufwendungen für die Neusser Schulbildung überhaupt.

Die Schule hatte nur wenig Zulauf, für Anfang der 30er Jahre werden unter den 30 Schülerinnen nur 6 Neusserinnen genannt. Sowohl die geringe Schülerinnenzahl als auch die prekäre finanzielle Situation ließen die Schule unter ihrer Leiterin Sybille Düts ständig in der Gefahr der Auflösung schweben.

1846 Die Stadt übernahm die Schule und gliederte sie versuchsweise als höhere Klasse der bestehenden Elementar-Mädchenschule an.

1854 Die damalige Leiterin Catharina Cabron verzichtete auf die Leitung der höheren Mädchenschule. Nachfolgerin wurde Elise Cloudt. Damals besuchten 46 Schülerinnen die damals zweiklassige Töchterschule.

Wahrscheinlich ab diesem Zeitpunkt fragte die Stadt bei verschiedenen Frauenorden an, ob sie zur Übernahme einer Neusser Mädchenschule bereit seien.

1855 Eröffnung eines Waisenhauses im Kallen-Haus Ecke Münsterplatz/ Münsterstraße durch Neusser Bürger weltlichen und geistlichen Standes; mit der Führung betraut wurden die Schwestern vom armen Kinde Jesus, die von Clara Fey 1844 in Aachen gegründete, damals also noch junge Ordensgemeinschaft. Die Erziehungs- und Ausbildungsziele der Schwestern umfassten folgende Aufgaben (nach Sr. Maria Caritas 1982, S.11): die Sorge für Waisenkinder, deren Ausbildung in einer Elementarschule, Ausbildung und Berufsvorbereitung sog.

verwahrloster Mädchen, Übernahme der Elementarschule für Mädchen und die Fortführung einer schon bestehenden Verwahr-, Strick- und Nähschule.

1856 Da die von den Schwestern geführte dreiklassige städtische Mädchenelementarschule und die Elementarklasse des Waisenhauses auf eine Fortführung angelegt waren, scheint es wahrscheinlich, dass in den Gesprächen mit dem Orden über die Übernahme der höheren Töchterschule auch der Aspekt der Lehrerinnenausbildung Verhandlungsgegenstand gewesen sein könnte (Sr. Maria Caritas 1982, S.15). Die Stadt gewinnt die Schwestern vom armen Kinde Jesus auch zur Übernahme der höheren Töchterschule. Die Schwestern ziehen mit dem Waisenhaus und der Waisenhausschule aus den Gebäuden Ecke Münsterstraße/Münsterplatz in die Gebäude Ecke Glockhammer/Rheinstraße um.

Februar 1857 Die königliche Regierung genehmigt die Übernahme der höheren Mädchenschule durch die Schwestern.

22.April 1857 Die Schwestern vom armen Kinde Jesus nehmen ihre Unterrichtstätigkeit auf.

Nach der provisorischen Leitung durch Schwester Angelica (Catharina Troplong) wurde Fräulein Giesen, seit 1855 als zweite Lehrerin an der städtischen "Töchterschule" tätig, nach ihrem Eintritt in den Orden die Schulleitung übertragen. 1857 war sie erst 21 Jahre alt. Als Schwester Quirina baute sie die bei der Übernahme durch den Orden einklassige Schule zu einem System von 6 aufeinanderfolgenden Klassen auf und leitete sie bis zum Kulturkampf 1877.

1860 Die Stadt Neuss zog aber weiterhin (wie Ratsprotokolle belegen) Erkundigungen bei verschiedenen Frauenorden ein, ob sie an der Errichtung einer höheren Mädchenschule in Neuss interessiert seien. Die Anfragen wurden aber abschlägig beschieden, so dass sich die Stadt entschloss, die nun bestehende, in den Händen der Aachener Schwestern liegende Einrichtung so zu verbessern, dass sie den Anforderungen genügen konnte, die staatlicherseits an eine zweiklassige höhere Mädchenschule gerichtet wurden.





In der Folgezeit wurde die Schule zu einer Realschule mit sechs Klassen ausgebaut.

Weiterhin wurde ein Seminarkurs für angehende Lehrerinnen angeboten, teils für den Elementarschulunterricht, teils für das höhere Lehrfach; da der Schule, die sich ja ausweitete, selbst an einer Vergrößerung eines qualifizierten Kollegiums gelegen sein musste, ist die Vermutung naheliegend, dass bereits in den Jahren der Übernahme durch die Schwestern der Gedanke an die Aufstockung durch eine Lehrerinnenbildungsanstalt im Spiel gewesen ist, denn bis dahin fehlte es an Lehrerinnenbildungsstätten im preußischen Rheinland (Sr. Maria Caritas 1982, S.15).

1862 Im Gebäude Ecke Rheinstraße/Glockhammer wurde mit Pforte zur Rheinstraße eine Kapelle eingerichtet (die gotische Kapelle Marienberg gehörte ja nach wie vor der evangelischen Gemeinde!), die der heiligen Anna geweiht war; damit folgte man einer Tradition, derzufolge das mittelalterliche Rheintor dem Schutz der hl. Anna unterstanden hatte. Diese kleine Kapelle stand aber nur den Schwestern und Waisenhauskindern zu Hl.Messe und Gebet zur Verfügung, während die Schulmesse bis 1910 nach dem Umzug des Waisenhauses in die Rheydterstraße im Münster stattfand.

1866 Die ersten an Marienberg ausgebildeten Absolventinnen des Lehrerinnenbildungskurses erhalten nach bestandener Prüfung das Zeugnis der Reife, das allerdings nicht identisch ist mit dem späteren Abiturzeugnis; innerhalb von 10 Jahren (bis zum Kulturkampf) absolvierten 80 zukünftige Kandidatinnen diesen Bildungsgang.

14. Februar 1870 Die Schule erhält die Konzession, zwei Klassen mit Elementarunterricht als Vorbereitung auf die höhere Schule zu führen. Diese Konzession sollte während des Kulturkampfes noch eine Rolle spielen. (s.u.) Ende 1874 Im Rahmen des Kulturkampfes verfügt die Bezirksregierung die Auflösung der höheren Töchterschule in konfessioneller Trägerschaft für Ostern 1875.

Die Stimmung unter den Stadtverordneten erscheint laut den Ratsprotokollen nicht einstimmig, da einige namhafte und einflussreiche Mitglieder der führenden Neusser Familien in liberaler Gesinnung die Grundlinien der Bismarckschen Politik mittrugen, andererseits befürchteten einige der Honoratioren trotz ihrer loyalen Gesinnung zusätzliche Aufwendungen für die Bildung ihrer Töchter, wenn es an einer Möglichkeit vor Ort mangelte.

1874/75 Für das Wintersemester 74/75 liegen konkrete Angaben zur Schulsituation vor:

206 Schülerinnen besuchen die Schule, darunter 31 Auswärtige, in Sexta bis Tertia fast nur Neusserinnen (bis auf drei Ausnahmen nur schulpflichtige Kinder), in der Prima nur 3 Neusserinnen, aber 19 Pensionärinnen, in der Sekunda 12 Neusserinnen gegenüber 4 Internen.Konfessionen: 177 katholisch, 11 evangelisch, 18 jüdisch

7. Januar 1875 Die sog. "einstimmige" Eingabe an den preußischen Minister der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten war jedenfalls nicht von allen Stadtverordneten unterschrieben worden. In der Petition bat man um einstweiliges Fortbestehen der Schule in der damaligen Organisation.

14. Mai 1875 Erst zu diesem Termin, also sehr spät wurde der Eingabe vom 7. Januar des Jahres entsprochen, allerdings mit der Verfügung, dass die zwei Vorbereitungsklassen aufgehoben werden sollten; die Kinder, die zu diesen gehörten, sollten an öffentliche Elementarschulen verwiesen werden. Mit Verweis auf den Vertrag von 1857 - offensichtlich lag die Konzession vom

14. Februar 1870 (s.o.) nicht vor! - wurde darauf bestanden, dass nur noch Kinder, die aus dem gewöhnlichen Elementarunterricht entlassen seien, an der von den Schwestern geleiteten höheren Töchterschule aufgenommen werden könnten.

14. Juli 1875 Der Schulvorstand beschließt, anstelle der beiden Vorbereitungsklassen, die ja nun aufgelöst werden mussten, eine zweistufige Zahlschule einzurichten. Sie sollte als Grundlage einer später einzurichtenden "höheren Töchterschule" dienen.

4. August 1875 Nachdem sowohl Bürgermeister wie auch Kreisschulinspektor diesen Vorschlag des Schulvorstandes befürwortet hatten, stimmte auch die Düsseldorfer Regierung zu.

Das Schulgeld für die unterste Klasse betrug 25,20 Mark jährlich, in der folgenden Klasse 28 Mark, in der darauf folgenden 51 Mark. Zum Teil aus Prestigegründen wurden diese hohen Beträge willig bezahlt ebenso wie die für die einjährige Vorbereitungsklasse für Jungen, die später auf das Gymnasium gehen sollten. Denn so wurden die Kinder der mittleren und höheren Schichten nicht mehr mit den ärmeren Kindern gemeinsam im Elementarunterricht unterrichtet.

Allerdings blieb das Interesse der Eltern an einer höheren Mädchenschulbildung gering, die Klassen der eigentlichen höheren Töchterschule wurden nur schwach besucht.

Die Ratsprotokolle geben beredten Aufschluss darüber, dass die Stadtverordnetenversammlung die Bereitstellung der Mittel für die beiden Lehrerinnen der Zahlschule verweigerte und durch Petitionen und Anfragen probierte, z.B. die Zahlschule auf ein Jahr zu begrenzen, was aber abschlägig beschieden wurde.

25. November 1875 Durch ministeriellen Erlass wird zum 1. April 1876 die Auflösung der Niederlassung der Genossenschaft vom armen Kinde Jesus verfügt.

29. Dezember 1875 Die Stadtverordneten wenden sich in einem Schreiben an den Minister und bitten um Aufschiebung des Termins.

5. Januar 1876 Man wendet sich mit einer Eingabe an Kaiserin Augusta.

10. Januar 1876 Die Düsseldorfer Regierung verfügt nun doch, dass den Schwestern vom armen Kinde Jesus die Fortführung der Waisenpflege und die Leitung der "Warteschule" bis zum 1.

Oktober 1877 gewährt wird.

21. Februar 1876 Das Ratsprotokoll zu diesem Datum gibt zu erkennen, dass sich die Stadt Neuss - parallel zu ihren Bemühungen, die Schwestern vom armen Kinde Jesus in Neuss zu halten - umtut, eine (ausdrücklich private, nicht öffentliche) höhere Töchterschule unter der Ägide von weltlichen Lehrerinnen zu errichten.

12. April 1876 Ein Ministerialerlass, bestätigt durch das Ratsprotokoll vom 11. Mai 1876, verlängert die Frist zur Einstellung der Tätigkeit der Schwestern vom armen Kinde Jesus an der höheren Töchterschule und an den Volksschulen bis zum 1. April 1877.

9. Dezember 1876 Die Düsseldorfer Regierung genehmigt der Stadt Neuss die Errichtung einer privaten höheren Mädchenschule in weltlicher Hand.

22. Januar 1877 Die Stadt Neuss schließt einen entsprechenden Vertrag mit Fräulein Elisabeth von Borell aus Köln, der zukünftigen Leiterin.

April 1877 Eröffnung einer vierklassigen privaten Töchterschule unter Wegfall der bisherigen beiden Zahlklassen. Die Kinder, die diese bisher besucht hatten, wurden in die unterste bzw. dritte Klasse der neuen Schule aufgenommen; die beiden Lehrerinnen der Zahlschule, die Geschwister Elisabeth und Josephine von Borell, wurden in die höhere Töchterschule übernommen.

Die für diese Schule benötigten Räume innerhalb des Waisenhauses am Glockhammer, die ja bereits vorher der höheren Töchterschule zur Verfügung gestellt worden waren, wurden nun von der Stadt angemietet und zusammen mit dem Schulbedarf unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig garantierte die Stadt für eine jährliche Schulgeldeinnahme von 7500 Mark.

Bemerkenswert ist der Rückgang der Zahl der Schülerinnen auf nur 80, vielleicht als Zeichen des Widerstandes der Neusser Bürger gegen die kirchenfeindliche Schulpolitik im Kulturkampf zu werten.

1888 Mit der Aufhebung vieler Bestimmungen aus den Jahren des Kulturkampfes konnten die Schwestern vom armen Kinde Jesus die Schule wieder übernehmen. Schwester Johanna Matha aus der bekannten Neusser Familie Frings wurde Schulleiterin (bis 1909). Bei Amtsantritt betrug die Zahl der Schülerinnen 97. Alsbald erfolgte ein Anstieg der Schülerinnenzahl.

Ab dem Jahr 1888 liegt auch eine Schulchronik vor 1889 An der Stadtmauer wird eine Turnhalle errichtet, von der es heute keine Spuren mehr gibt.

1895-97 In dieser Zeit werden alte verkommene Häuser an der Rheinstraße abgerissen zugunsten eines Anbaus, des späteren Mittelbaus.



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